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Fotogramme

Gegenstände aus der Sicht des Photopapiers ...

Mobirise

konkrete Fotogramme
„Kompositionen“ 1995
9 x 17 x 29,5 cm
Silbergelatine - Barytpapier

Mobirise

abstraktes Fotogramm
„Ein Glas ist ein Glas ist ein Glas“
1998, je 30,5 x 40,5 cm 
Silbergelatine - Barytpapier

Mobirise

konkretes Fotogramm
„Gekippter Kreis“
1993, 50 x 60 cm
Silbergelatine - Barytpapier
in: „Concrete Photography Konkrete Fotografie“
Gottfried Jäger, Rolf H. Krauss und Beate Reese, Kerber Verlag Bielefeld.

ebenso gezeigt in Gemeinschaftsausstellungen:
1993 - "Mit Licht. Luminogramme. Fotogramme. Fotomontagen" - Kunstverein Gütersloh.
1998 - Jena "Licht"

Mobirise

Fotogramme

Was ist ein Fotogramm?

Fotogramme: Mit Licht und handelsüblichen Gläsern

Abstrakte Fotogramme

Beim Fotogramm befinden sich zwischen Licht und lichtempfindlicher Schicht ein oder mehrere Objekte, entweder direkt auf dem Fotopapier oder mit Abstand darüber. Licht bricht am Objekt, durchdringt, reflektiert und wirft Schatten. Man kann hier zwischen mehreren Arten von Fotogrammen unterscheiden bis hin zum „Konkreten Fotogramm“. Am Beispiel eigener Fotogramme möchte ich das erklären: Das Fotogramm mit dem Titel „Ein Glas ist ein Glas ist ein Glas“ (Abb. weiter oben), ist ein „abstraktes Fotogramm“. Neben Lichtspuren, die am Glas reflektieren und es durchdringen, bleibt das Glas im Ganzen als Objekt noch erkennbar, identifizierbar, obwohl es beginnt, sich als Objekt in die Ungegenständlichkeit hin aufzulösen. In dieser Zwischenwelt kann man dieses Fotogramm als abstrakt bezeichnen. 

Das Konkrete beim Fotogramm

Konkrete Fotogramme

Besteht ein Fotogramm rein aus (reflektierenden und durchdringenden) Lichtspuren und Schattenformen, (wie weiter oben abgebildet bei "Kompositionen", Bild 4, 5 und 6), ohne dass man dazugehörige Objekte (handelsübliche Gläser) identifizieren könnte, spricht man von einem konkreten Fotogramm.

Konkrete Lichtformen geometrischer Struktur

Generative Fotogramme

Die Fotogramme, die in sich gespiegelt sind, (wie weiter oben abgebildet z.b. beim "Gekippten Kreis" oder "Kompositionen" (Bilder 1, 2, 3 und 7, 8, 9), sind Teilbelichtungen auf Zonen des Papiers bis zur Mitte hin, das zwei- bis viermal gedreht wird, um also durch Mehrfachbelichtung diese „Figurationen“ herzustellen.
(Die größeren Formate sind alle vierfach belichtet, die kleineren nur zweifach). Seitlich gerichtetes Licht (lediglich Taschenlampen) durchdringt Gläser, reflektiert und wirft Schatten. Die Gläser werden auf einer Glasplatte über dem Photopapier arrangiert, das Papier wird exakt gedreht und belichtet.

Die Schwierigkeit besteht darin, eine in sich stimmige Figur zu erzeugen, die nicht nur einen schwarzen, unkoordinierten, überbelichteten Flecken als Ergebis hat - Das Ziel ist die in sich stimmige Figuration. 

Durch dieses Prinzip generieren Lichtformen mit geometrischer Struktur und sich überlagernden Lichtspuren, die den Eindruck sich überschneidender Dimensionen entstehen lassen. Diese Lichtstrukturen bilden sich NICHT aus Folien oder anderen transparenten Materialien, die zusammen etwa eine Art "lichtdurchlässige Kollage in der Bildbühne des Vergrösserungsapparates" bilden würden - es handelt sich, wie gesagt, nur um seitlich gesetztes Licht mit Taschenlampen.

Das Buch

Das Buch: Kameralose Bilder

Mehr Bilder und Textinformation im Buch "Kameralose Bilder" - 12,99 Euro
Tom Heikaus
1989 - 2017
ISBN: 9783745051049
132 Seiten - s/w Buch DIN A5 - Soft-Cover

Das Buch behandelt folgende Themen:
- Die Anfänge der Fotografie
- Reproduktion und Produktion
- das autonome Bild
- die Konkrete Fotografie
- Fotografie ohne Kamera
- Kameralose Computergrafik

Im Buchhandel, Onlineshops und hier bei epubli zu bestellen.

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Imprint:

Thomas Heikaus
Dipl. Des (FH)
Breslauer Strasse 34
69124 Heidelberg

Contacts

email: thomasheikaus@gmx.de